Die Geschichte der Voie Sacrée (Heiliger Weg)

Ein Weg, um den Krieg zu gewinnen!

Im Februar 1916 vertraute der Generalstab dem Hauptmann Doumenc das Transportproblem auf der Achse Bar-le-Duc / Verdun an. Sofort muss die Fahrzeugkommission die benötigten 2000 Tonnen in der Region von Verdun sicherstellen und dorthin gleichzeitig 15 bis 20000 Mann befördern. Die Straße ist für Automobile beschränkt. Alle Fahrzeuge mit Panne, die nicht abgeschleppt werden können, werden in den Graben geschoben.

Auf der über 6 Kantone aufgeteilten Straße muss Infanterie, Munition und sonstige Ausrüstung von die Eisenbahn in der Region Revigny, Bar-le-Duc und insbesondere zum Bahnhof Baudonvilliers südlich von Bar-le-Duc befördert werden, bis nach Regret, einem Dorf ganz in der Nähe von Verdun.


Der Artillerie und den Konvois mit Pferdefuhrwerken, die sich mit eigenen Mitteln fortbewegten, ist dort der Zugang verwehrt, ebenso wie dem Transport von Lebensmitteln, der von der Eisenbahn der Meuse abgewickelt wurde.

Am 22. Februar 1916 öffnet Kommandant Girard die Fahrbahn, wo 1200 Menschen arbeiten. Sie werfen Steine unter die Räder von Fahrzeugen, die mit einer Geschwindigkeit von 15-20 km/h fahren und als Straßenwalzen dienen.

Während der Schlacht von Verdun transportieren ca. 9000 Fahrzeuge pro Woche 90.0000 Personen und 50.000 Tonnen Material, 6000 davon fahren kontinuierlich entlang dieser „Noria", und legen eine Gesamtstrecke von einer Million Kilometer zurück. Mit den Armeefahrzeugen, Verwundetentransporten usw. ergibt dies insgesamt 8000 Fahrzeuge, die von Bar-le-Verduc nach Verdun einander folgen, alle 14 Sekunden ein Fahrzeug!



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